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Moderne Fertigungsprozesse verbinden die Kraft und Arbeitsleistung von Robotern mit der überlegenen Wahrnehmung und Fingerfertigkeit des Menschen. Dabei fallen zunehmend die Schutzzäune zwischen Mensch und Maschine.
Ambient Intelligence klingt wie ein Schlagwort aus der Unterhaltungsindustrie oder aus Spionagefilmen, die „Umgebungsintelligenz“ hat jedoch ganz reale Bezüge zum Arbeitsschutz. Dank Ambient Intelligence sollen sich Arbeitsmittel und Arbeitsumgebungen selbstständig an die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Ziele ihrer Nutzer anpassen können.
Bei Wartung, Instandsetzung und Reinigung von Arbeitsmitteln kann es ebenso zu schweren Arbeitsunfällen kommen wie bei dem Probebetrieb eines neuen Arbeitsmittels. Sorgen Sie deshalb durch Maßnahmen der Kennzeichnung für eine bessere Sichtbarkeit von Gefahrenbereichen und durch Verriegelung für einen Schutz gegen unerlaubte und ungewollte Nutzung von Arbeitsmitteln.
Immer häufiger finden auch an Büroarbeitsplätzen mobile EDV-Geräte ihren Praxiseinsatz. Diese Computer und meist auch Drucker sind aufgrund der flexibleren Verwendbarkeit für einige Aufgaben und Mitarbeiter ein sinnvoller Ersatz eines stationären EDV-Systems. Beim Einsatz von Laptop & Co. gilt es, einige Besonderheiten zu berücksichtigen.
Die Stimme ist viel beansprucht – insbesondere im Callcenter oder Vertriebsbüro, aber auch im Büroalltag. Umso wichtiger, auf einen gesunden Zustand der Stimme zu achten. Bei stetig steigender Tendenz zur Überlastung der Stimmorgane helfen neben der Kenntnis der Auswirkungen und Symptome auch Tipps für gesundheitsschonendes Vielsprechen.
Neue oder wesentlich veränderte Lastenaufzüge müssen mit Fahrkorbabschlusstüren ausgestattet sein. Bestehende Altanlagen jedoch bleiben ein Risiko für ihre Benutzer. Machen Sie deshalb eine Gefährdungsbeurteilung zu den Aufzügen in Ihrem Betrieb und sorgen Sie für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, um gefährliche Quetschungen für die Begleitpersonen im Fahrkorb zu verhindern.
Mit intelligenten Vorrichtungen lässt sich die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften an Maschinen nicht nur überwachen, sondern auch gleich die notwendige Schutzmaßnahme treffen, wenn der Bediener sich in Gefahr bringt. Von der FH Bonn-Rhein-Sieg kommen gleich zwei Beispiele, wie die Maschinensicherheit mit Hilfe von speziellen Sensoren verbessert werden kann.
Laut Unfallstatistik der Holz-Berufsgenossenschaft (HBG) sind die ersten Arbeitswochen an einer Holzbearbeitungsmaschine besonders riskant. Beschäftigte, die erst seit kurzem an einer Holzbearbeitungsmaschine tätig sind, erleidigen häufiger einen Arbeitsunfall. Ein Maschinenschein wird trotzdem nicht gefordert, so dass der Unterweisung vor Aufnahme der Tätigkeit eine besonders hohe Bedeutung zukommt.
Jedes Jahr werden Staplerfahrer Opfer schwerer Arbeitsunfälle. Erst am 25. März hatte sich ein 28-Jähriger bei Paderborn bei einem Arbeitsunfall lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Für Unfallmeldungen sorgen besonders Flurförderzeuge, die auf unprofessionelle Weise eingesetzt oder mit Maßnahmen der Marke Eigenbau ergänzt wurden.
Der Markt bietet bewährte Atemschutzgeräte. In bestimmten Situationen aber ist eine ganz besondere Lösung gefragt: Zum Beispiel, wenn der AGT in voller Montur ein Fahrzeug unter Tage lenken muss. Bei der K+S Kali GmbH gehört das zum Alltag. Darum erfand man ein adäquates System, das prompt den Förderpreis Arbeit - Sicherheit - Gesundheit in der Kategorie Gesundheitsschutz gewann.




