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Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie auf dem Prüfstand
In Deutschland soll es künftig eine Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie geben. Bereits im Juni 2003 hat der Rat der Europäischen Union alle Mitgliedstaaten aufgefordert, eine koordinierte Präventionsstrategie, die sich an den nationalen Gegebenheiten orientiert, auszuarbeiten.
Künftig soll es eine Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie geben
Die 82. Arbeits- und Sozialministerkonferenz hat den Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) mit der Ausarbeitung der Strategie beauftragt.
Die Optimierung des dualen Arbeitsschutzsystems steht dabei im Fokus. Der LASI wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Unfallversicherungsträgern unterstützt. In einem ersten Schritt haben die drei Träger einen Entwurf vorgelegt, mit welchen Prozessen und Methoden eine Strategie mit gemeinsamen Zielen erarbeitet werden kann. Dieses Arbeitspapier wurde am 4. und 5. September im Rahmen des 1. Deutschen Arbeitsschutzforums mit anderen Akteuren im Arbeitsschutz – unter anderem den Sozialpartnern und Verbänden – diskutiert.
Praxistest in Karlsruhe
Der Kongress Arbeitsschutz aktuell wird den Hintergrund, die Ziele und den aktuellen Stand der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie in einer besonderen Veranstaltung erläutern. „Hier haben die verantwortlichen Träger zum ersten Mal Gelegenheit, die Umsetzbarkeit ihrer bisherigen Vorschläge an der Realität zu überprüfen“, so Eleftheria Lehmann. Zu den Kongressbesuchern der Arbeitsschutz aktuell gehören neben betrieblichen Präventionsexperten wie Fachkräften für Arbeitssicherheit auch Unternehmer und Führungskräfte. Das Thema „Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie: Vision – Innovation – Dimension“ wird innerhalb des Kongresses am 29. September von 9 bis 12 Uhr aufgegriffen.
Nina Sawodny






