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Oft erkennen Mitarbeiter die Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements nicht und negieren psychische Belastungen so lange, bis es zur Erkrankung kommt. Bei einer Gefährdungsbeurteilung sollten deshalb nicht nur psychische Belastungen am Arbeitsplatz einbezogen werden, sondern auch die Mitarbeiter selbst. Das Projekt PARGEMA (Partizipatives Gesundheitsmanagement) zeigt, wie es geht.
Erwachsene verbringen im Sommer durchschnittlich 79 Prozent des Tages in Innenräumen, im Winter sind es sogar 88 Prozent. Dem Raumklima und der Raumluft sollte deshalb weitaus mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden als bisher üblich.
Die Gefährdungsbeurteilung ist ein wesentlicher Bestandteil zum Schutz der Arbeitnehmer vor Gefahren am Arbeitsplatz. Da an jedem Arbeitsplatz ein Brand möglich ist, kann jeder Mitarbeiter in die Situation kommen, einen Brand löschen zu müssen.
Elektromagnetische Felder haben durch die technische Entwicklung und den damit verbundenen weit verbreiteten Einsatz von elektrischen Anlagen erheblich zugenommen. Um eine konsequente Verbesserung im Arbeitsschutz zu erreichen, muss der Arbeitgeber nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) eine Gefährdungsbeurteilung durchführen.
Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsmittel sind auch die Gefährdungen zu berücksichtigen, die am Arbeitsplatz durch Wechselwirkungen der Arbeitsmittel untereinander oder mit Arbeitsstoffen oder der Arbeitsumgebung hervorgerufen werden.
Bei elektrotechnischen Arbeiten müssen Sie mit einer Reihe von elektrischen Gefährdungen rechnen, die vor Aufnahme der Arbeiten zu ermitteln und zu bewerten sind, um passende Schutzmaßnahmen einzuleiten. Die Technische Regel Betriebssicherheit 2131 „Elektrische Gefährdungen“ (TRBS 2131) unterstützt Sie bei der Gefährdungsbeurteilung und konkretisiert dabei die Betriebssicherheitsverordnung.
Oberstes Ziel ist es, den Beschäftigten ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Dazu ist es notwendig, vorab bestimmte Schutzmaßnahmen zu treffen. Die können aber nur sinnvoll festgelegt werden, wenn die auftretenden Gefährdungen bekannt sind. Zur Ausführung von Tätigkeiten werden fast immer Arbeitsmittel benutzt.
Die 6. Regel der Krebsprävention „Vermeiden Sie allzu intensive Sonnenbestrahlung“ gilt nicht nur im Sommerurlaub, sondern ganz besonders für die Arbeit im Freien. Nehmen Sie die Risiken durch UV-Strahlen in Ihre Gefährdungsbeurteilung auf und unterweisen Sie die regelmäßig oder häufig im Freien tätigen Beschäftigten über das richtige Verhalten im Freien.
Die Preisträger des Europäischen Wettbewerbs zur Gefährdungsbeurteilung wurden jetzt bekannt gegeben. Zu den acht Gewinnern des Good Practice Awards gehören Mars Lietuva aus Litauen, Visteon Autopal aus Tschechien und Corus Tubes aus den Niederlanden. Die Preisträger stellten in Prag vor, mit welchen Mitteln sie Gefährdungsbeurteilungen in ihren Betrieben zu einer Selbstverständlichkeit und dadurch erfolgreich gemacht haben.
Gerade in kleinen Betrieben besteht ein erhöhter Informationsbedarf in Sachen Gefährdungsbeurteilung. In Kfz-Werkstätten spielen zugleich Gesundheitsrisiken durch Gefahrstoffe eine große Rolle. Das war ausschlaggebend für ein größeres Projekt, bei dem Handlungshilfen für die Unternehmen entwickelt werden.
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