Bei Eis und Schnee: lieber langsam, aber sicher!
Gerade im Winter birgt der Weg zur Arbeit zusätzliche Risiken. Was tun, wenn sich Bürgersteige in gefährliche Rutschbahnen verwandeln?
Sicher zur Arbeit bei Eis und Schnee
Im letzten Winter waren sie an vielen Orten ausverkauft - Spikes waren so begehrt wie selten.
Berufsgenossenschaften und Unfallkassen weisen im Rahmen ihrer Präventionskampagne „Risiko raus!“ darauf hin, dass die Stahlpickel unter den Schuhen jedoch nicht für jeden Untergrund geeignet sind.
Präventionsexperte Dr. Detlef Mewes vom Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA):
„Liegt dickes Eis und Schnee auf den Wegen, dann geben Spikes Sicherheit. Aber wenn man mit Stahlnägeln über geräumte, gestreute Flächen geht, kann es umso rutschiger werden.“
| Experten-Tipp Bequemes, fest am Fuß sitzendes Schuhwerk mit einer weichen, nicht rutschigen Profilsohle, das einen guten Kontakt zum Untergrund ermöglicht. |
Mewes:
„Harte, starre Sohlen sind unvorteilhaft und Ledersohlen sollten ebenso wie Schuhe mit hohem Absatz tabu sein im Winter.“
| Experten-Tipp Darüber hinaus hilft nur Vorsicht: langsam gehen, vollflächig auftreten, zusätzlichen Halt an Geländern oder Wänden suchen. |
Mewes:
„Es ist nicht immer einfach, aus Umsicht die eigene Geschwindigkeit zu drosseln, aber man sollte daran denken, dass man sich möglicherweise einen Krankenhausaufenthalt erspart.“
Quelle: DGUV





