Gefährdungen durch Sommerhitze reduzieren
Sommerhitze senkt nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern kann bei Außenarbeiten auch ein Gesundheitsrisiko darstellen. Die Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Thüringen bietet jetzt ein Merkblatt zum Thema Sommerhitze an.
Sommerhitze birgt zahlreiche Gesundheitsrisiken
Der nächste Sommer kommt bestimmt, und vielleicht stehen uns wieder Temperaturen von bis zu 37°C und mehr bevor. Mit steigenden Temperaturen nimmt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit des Menschen rapide ab. Rund drei Millionen Menschen in Deutschland arbeiten überwiegend oder zeitweise im Freien und sind damit Sommerhitze, UV-Strahlen und Ozon ausgesetzt.
Bei Außenarbeiten an Schutz denken
Neben den möglicherweise beeinflussbaren Faktoren, wie Lärm, Staub, Gefahrstoffbelastungen oder Arbeitsschwere, bestehen bei Arbeitsplätzen im Freien besondere Gefahren durch Sommerhitze, die nicht unmittelbar zu beeinflussen sind. Hierzu zählt die direkte Sonnenstrahlung, die zu einem Sonnenbrand, einem Sonnenstich, zu Hautschäden durch die UV-Strahlung, zu Hitzekrämpfen, zur Hitzeerschöpfung und im schlimmsten Fall zum Hitzschlag führen kann. Des Weiteren kommt es zu einer Minderung der Leistungsfähigkeit, die Konzentration lässt nach und die Fehlerhäufigkeit nimmt zu.
Ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte sind hierbei besonders gefährdet, sie müssen vor zu hoher Wärmebelastung geschützt werden. Zu den betroffenen Berufsgruppen zählen:
- Bauarbeiter
- Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft
- Beschäftigte im Gartenbau
- Beschäftigte bei der Müllabfuhr
Zu den Personen, die durch ungünstige klimatische Verhältnisse stärker belastet werden, gehören einerseits stark Übergewichtige, aber auch Personen mit einem Körpergewicht unter 50 kg.





