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Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung rentiert sich

Betriebliche Gesundheitsförderung macht sich bezahlt. Das ist der Tenor einer Vortragsreihe, die auf der Arbeitsschutz Aktuell zum Thema „Demographischer Wandel“ über die Bühne gegangen ist. „Jeder Euro, der in die Gesundheit der Mitarbeiter investiert wird, zahlt sich dreifach aus“, so Christoph Oberlinner, Betriebsarzt bei der BASF.

Betriebliche Gesundheitsförderung rentiert sich

Unternehmen müssen sehen, dass ihre Mitarbeiter länger fit bleiben

Wissen Sie, wie die Altersstruktur Ihrer Belegschaft in zehn Jahren aussieht? Ist Ihre Branche schon vom Fachkräftemangel betroffen? Diese Fragen müssen heute schon gestellt werden, wenn die Belegschaft den Unternehmen wertschöpfend erhalten bleiben soll, sagte Heiko Schulz, Zentrum für Demographie und Gesundheit (ZeDeGe).

Anwesend, aber nicht voll einsatzfähig

Ein Beispiel aus der betrieblichen Praxis: Bei BASF nehmen nicht nur die tatsächlichen Ausfalltage von Jahr zu Jahr zu. Für steigende Kosten sorge vor allem der so genannte Präsentismus: Der Mitarbeiter ist zwar anwesend, aber wegen chronischer Erkrankungen nicht zu 100 Prozent leistungsfähig.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Präsentismus übersteige die Kosten der tatsächlichen Krankheitsausfälle etwa um das Vierfache, so Oberlinner.

Psychische Faktoren spielen eine große Rolle

Wie Klaus Pelster vom Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) erläuterte, spielen aber unter anderem auch psychische Faktoren eine Rolle, wenn Unternehmen sich effektiv auf den demographischen Wandel vorbereiten wollen. Viele Arbeitnehmer könnten es sich aus den unterschiedlichsten Gründen selbst nicht vorstellen, bis zum Alter von 67 Jahren an ihrem Arbeitsplatz zu bleiben.

Defizite wie mangelndes Feedback und mangelnde Anerkennung können zu innerer Kündigung führen oder krank machen. „Auch am Führungsstil muss gearbeitet werden“, so Oberlinner und Pelster.  Stichworte wie alternsgerechte Arbeitsplätze, Work-Life-Balance, lebenslanges Lernen und Wissenstransfer spielen eine zunehmend wichtige Rolle.

Zu den Gesundheitsprogrammen der BASF und Erfolgsbilanzen

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