Mann nach Sturz von Fassadengerüst lebensgefährlich verletzt
Am Montagmorgen wurde der Rettungsdienst der Stadt Ratingen zu einem schweren Arbeitsunfall gerufen. Bei der Ausführung von Fassadenarbeiten war ein Arbeiter aus rund zehn Metern Höhe von einem Gerüst abgestürzt und auf die Rasenfläche vor dem Haus aufgeschlagen. Er erlitt mehrere lebensgefährliche Verletzungen.
Nach Sturz aus zehn Metern Höhe schwer verletzt. (Foto: FW Ratingen)
Nach Angaben des Amtes für Arbeitsschutz in Wuppertal, das in den Fall einbezogen wurde, war das Gerüst vorschriftsmäßig aufgebaut. "Für den Sturz ist letztlich ein gebrochenes Bordbrett verantwortlich", so ein Sprecher. Wie es zu diesem Bruch gekommen sei und ob das Unfallopfer dieses Brett vorher selbst aus Wut zertreten habe, sei unklar. "Auf jeden Fall konnte dieses Brett nur mit erheblicher Kraftanstrengung durchbrochen werden", so das Amt für Arbeitsschutz.
Die Verletzungen des Arbeiters waren so schwer, dass der eingesetzte Notarzt nach einer Erstversorung einen Rettungshubschrauber zum Transport des Schwerverletzten anforderte. Es wurden zwei Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Ratingen eingesetzt. Der Verletzte wurde vom Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Essen geflogen. Nach Abschluss der Rettungsarbeiten nahm die Polizei die Ermittlungen zur Unfallursache auf.
Im Einsatz waren ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber sowie zwei Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Ratingen mit insgesamt zehn Einsatzkräften.
Quelle: Fuerwehr Ratingen; Staatliches Amt für Arbeitsschutz Wuppertal





