Schwerer Arbeitsunfall auf Großbaustelle Elbphilharmonie
Nach einem tödlichen Arbeitsunfall auf der Baustelle Elbphilharmonie ermittelt jetzt das Landeskriminalamt. Ein 44-Jähriger stürzte am Dienstag von einem Flächengerüst im zehnten Stock.
Auf der Baustelle Elbphilharmonie hat sich am Dienstag ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. (Bild: Herzog & de Meuron)
Die Baustelle Elbphilharmonie gilt in Sachen Unfallverhütung als vorbildlich. Eine enge Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und besondere Sicherheitsvorkehrungen führen dazu, dass auf der Großbaustelle im Mittel weniger Arbeitsunfälle verzeichnet werden als im Rest der Republik.
Am Dienstag kam es jetzt zu einem besonders schweren Arbeitsunfall. Ein 44-Jähriger stürzte vom zehnten in den achten Stock, als er ein Flächengerüst überqueren wollte. Aus ungeklärter Ursache war eine der Holzbohlen durchgebrochen, zwei weitere gaben nach. Unten schlug der Mann mit dem Kopf auf einem Holzbalken auf. Versuche, den Mann wiederzubeleben, endeten ergebnislos. Drei Kollegen des Mannes erlitten einen Schock.
Neben dem Amt für Arbeitsschutz ermittelt nun auch das Landeskriminalamt.
Bereits im April hatte sich auf der Grobaustelle Elbphilharmonie ein Arbeitsunfall ereignet, als ein Mann von einem herabfallenden, tonnenschweren Lüftungsgitter getroffen und an Knie und Oberschenkel schwer verletzt wurde.





