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Start Herbst 2007

Studium "Berater für betriebliches Gesundheitsmanagement"

Die Fachhochschule des Bundesverbandes der Unfallkassen bietet im Herbst erstmals eine berufsbegleitende und praxisorientierte Ausbildung zum Berater für Betriebliches Gesundheitsmanagement an. Das Gesundheitsmanagement gewinnt für die Firmen immer größere Bedeutung. Motto: Arbeitsunfälle vermeiden - Gesundheit schützen und fördern!

Studium "Berater für betriebliches Gesundheitsmanagement"

Die Arbeitsbedingungen in Wirtschaft und Verwaltung verändern sich zügig und bringen stetig neue Herausforderungen mit sich. Zunehmend wird klar, dass hierfür nicht nur entsprechend qualifiziertes Personal notwendig ist, sondern auch belastbare und motivierte Mitarbeiter eine unabdingbare Voraussetzung darstellen. Die Deutsche Post AG erkannte schon vor mehr als einem Jahrzehnt die Entwicklung und leistete Pionierarbeit in Konzeption und Einführung eines integrierten Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).

Bei vielen Unternehmen und Behörden fehlt aber ein systematisches Konzept oder das BGM ist auf Rückenschulen und Gesundheitstage reduziert. Die erhofften Wirkungen, wie zum Beispiel ein Rückgang bei den Krankentagen, stellen sich bei diesen einseitig orientierten verhaltenspräventiven Maßnahmen kaum ein.

Experten sehen einen Grund darin, dass es in der Vergangenheit keine fundierte Ausbildung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements gab. Um dem abzuhelfen, entwickeln immer häufiger private Institute und Hochschulen Ausbildungen zum Gesundheitsmanager, die sich qualitativ und quantitativ sehr unterscheiden.

Die staatlich anerkannte Fachhochschule des Bundesverbandes der Unfallkassen (BUK) in Bad Hersfeld bietet von September 2007 an eine fundierte und praxisorientierte Ausbildung zum Berater für BGM an. Seit 2005 wird an der Fachhochschule an diesem Studienkonzept gearbeitet.

Es kombiniert Elemente des Eigenstudiums mit regelmäßigen Studientagen, jeweils von Freitagmittag bis Samstagnachmittag. Der berufsbegleitende Studiengang ist auf zwölf Monate angelegt, wird modular angeboten und schließt mit einem Zertifikat der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung ab.

"Erfolgreiche Projekte zeichnen sich durch vier Bestandteile aus: Interdisziplinarität, Vernetztheit, Praxisorientierung und Herzblut", sagt Studiengangleiter Professor Uwe Sewerin. Diese Grundeigenschaften spiegelten sich in den Inhalten der Ausbildung sowie im Dozententeam wider.

Gesundheitswissenschaftler, Ingenieure, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler engagierten sich für das Konzept. Sewerin: "Sie tragen dazu bei, dass die Themen didaktisch interessant aufbereitet sowie fundiert und praxisnah vermittelt werden."

Quelle: www.ukpt.de

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