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Gefahrstoffe

Zinkphosphid in Rodentiziden stellt nur ein geringes Risiko dar

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority – EFSA) hat ihren Abschlussbericht bezüglich der toxischen Wirkung von Zinkphosphid auf Säugetiere veröffentlicht.

Zinkphosphid in Rodentiziden stellt nur ein geringes Risiko dar

Zinkphosphid wird vor allem als Rodentizid bei der Bekämpfung von Nagetieren eingesetzt

Aus dem Bericht ist die Schlussfolgerung zu ziehen, dass die verfügbaren Daten zur Toxizität in Bezug auf Säugetiere ausreichend sind, um auch die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit auf EU-Ebene zum typischen Gebrauch beurteilen zu können. Der Bericht schließt auch den Einsatz als Rodentizid in der Forstwirtschaft ein. So wurden signifikante Rückstände von Zinkphosphid weder in pflanzlichen noch in tierischen Substanzen festgestellt, wenn das Rodentizid zielgerichtet angewendet wird.

Risikobewertungen bezüglich der Verbraucher sind daher nicht erforderlich. Die verfügbaren Daten über Verbleib und Verhalten der Substanz im repräsentativen Einsatz sind für die Durchführung der erforderlichen ökologischen Expositionsbewertungen auf EU-Ebene ausreichend.

Basierend auf den unbedeutenden Expositionen kann wegen der beabsichtigten Anwendungsmethode davon ausgegangen werden, dass das Risiko für Vögel und Säugetiere ebenso niedrig einzuschätzen ist wie das Risiko für aquatische Organismen, Bienen, Gliederfüßler, Regenwürmer u.a.m. sowie für die zur Reinigung des Abwassers genutzten Mikroorganismen.

Die Substanz gehört zu den derzeit 80 Stoffen, die in Anhang I der Pestizid Marketing-Richtlinie (Pesticide Marketing Directive) aufgenommen worden ist.

Rodentizide sind chemische Mittel zur Bekämpfung von Nagetieren.


Quelle: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)

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