Document Actions

Glossar

Drehmaschine

Die Drehmaschine ist eine Werkzeugmaschine zur Herstellung von Werkstücken durch Trennen des Werkstoffs mit einer Schneide (spanen). Signifikantes Merkmal: Das Werkstück dreht sich, nicht das Werkzeug. Darin liegt eine besondere Gefahr für Beschäftigte: Denn Teile können mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden.

Bei der Arbeit an Drehmaschinen sind Pflicht: persönliche Schutzausrüstungen wie Maschinenschutzanzug und Schutzbrille.

Ragt ein Werkstück aus der Maschine heraus, ist die Gefahr sehr groß, dass Kleidungsstücke von ihm erfasst werden. Umlaufende Teile sind deshalb mit feststehenden Verkleidungen oder Verdeckungen zu versehen.

Als Spänefang dienen Schutzhauben und -türen sowie Schutzschilde mit Magnetfuß. Die Drehmaschine sollte so beschaffen sein, dass sie nur mit eingeschalteter Schutzvorrichtung in Betrieb genommen werden kann, und wenn das zu bearbeitende Werkstück sicher eingespannt ist. Etwaige Fußschalter an einer Drehmaschine müssen gegen unbeabsichtigtes Betätigen gesichert sein.

Zum Thema siehe auch:

Augenschutz,

Betriebsanleitungen,

Maschinen,

Technische Arbeitsmittel

Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und Regelungen:

  • UVV Kraftbetriebene Arbeitsmittel (VBG 5) / (GUV-V 5)
  • UVV Metallbearbeitung (VBG 7n)
  • DIN EN 1550 Sicherheit von Werkzeugmaschinen; Sicherheitsanforderungen für die Gestaltung und Konstruktion von Spannfuttern für die Werkstückaufnahme
  • DIN 8611-X Werkzeugmaschinen; Waagerecht-Drehautomaten, Teil 1-3
  • Mehrspindel-Drehautomaten; Vereinheitlichungen für Ausrüstung und Bedienung
  • VDI 3106 Ermittlung der zulässigen Drehzahl von Drehfuttern (Backenfuttern)
  • Handwerker (BGI 547) / (GUV-I 547)
  • Hautschutz in Metallbetrieben (BGI 658)