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Glossar

Elektrounfall

Bei einem Elektrounfall verursacht der elektrische Strom Störungen des Nervengewebes und der Herztätigkeit sowie Haut- und Gewebeschädigungen. Dies kann begründet sein in einer Durchströmung des Körpers oder einzelner Körperteile, in der Einwirkung eines Lichtbogens oder in Sekundäreinwirkungen wie Stürzen in Folge einer Schockreaktion.

Wie stark der gesundheitliche Schaden einer Durchströmung ist, hängt ab

  • von der Stromstärke,
  • vom Weg des Stromes im Körper,
  • von der Dauer der Durchströmung,
  • von der Stromart.

Eine Durchströmung kann in ihrer Wirkung von Muskelverkrampfungen bis zum Atem- und Herzstillstand reichen.

Lichtbögen können zu Verbrennungen der Haut und zum Verblitzen der Augen führen.

Bei Elektrounfällen kommt einer raschen Ersten Hilfe besondere Bedeutung zu. Wichtigste Maßnahme ist das Unterbrechen des Stromkreises. Ist das nicht möglich, muss der Verunglückte mit isolierenden Hilfsmitteln vom Stromkreis getrennt werden.

Zum Thema siehe auch:

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel,

Elektrische Freileitungen,

Fehlerstromschutzeinrichtungen,

Unfall

Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und Regelungen:

  • UVV Elektrische Anlagen und Betriebsmittel (BGV A 2) / (GUV-V A2) / (VSG 1.4)
  • UVV Erste Hilfe (GUV-V A5) / (VSG 1.3)
  • DIN EN 61140; Schutz gegen elektrischen Schlag - Gemeinsame Anforderungen für Anlagen und Betriebsmittel
  • BGI 519 Sicherheit bei Arbeiten an elektrischen Anlagen