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Glossar

Flexibles Fertigungssystem

In einem flexiblen Fertigungssystem (FFS) sind mindestens zwei Bearbeitungszentren (BAZ) miteinander verknüpft. Hinzu kommen ein automatisiertes Materialflusssystem und ein zentrales Steuersystem mit Einrichtungen für Werkzeugwechsel und -bereitstellung sowie weitere automatisierte Systeme. Die Anordnung ist so flexibel, dass auch kleine Losgrößen oder Einzelstücke bearbeitet werden können. Die Bearbeitungszentren können einen oder auch mehrere Bearbeitungsschritte übernehmen.

Ein flexibles Fertigungssystem kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn unterschiedliche und zeitgleiche Abläufe gesteuert werden müssen. Solche Systeme können leicht neuen Anforderungen angepasst werden.

Beschäftigte an einem flexiblen Fertigungssystem sind technischen und chemischen Gefahren ausgesetzt. Auch treten physische und psychische Belastungen auf.

Wenn zum Schutz vor Gefahren (etwa wegfliegenden Teilen) die komplette Verkleidung eines flexiblen Fertigungssystems nicht möglich ist, ist eine Gefährdungsbeurteilung nötig. Aus ihr geht hervor, welche weiteren Sicherheits- und Schutzmaßnahmen erforderlich werden.

In der Regel arbeiten an einem flexiblen Fertigungssystem eigens für die Aufgabe qualifizierte Mitarbeiter.

Zum Thema siehe auch:

Maschinen

Gesetze, Regelungen, Verordnungen, Vorschriften:

  • DIN 55201-2 Werkzeugmaschinen; Paletten für Werkzeugmaschinen; Nenngrößen ab 1000 mm; Form B
  • DIN EN 12417 Sicherheit von Werkzeugmaschinen; Bearbeitungszentren
  • DIN EN 294 Sicherheit von Maschinen; Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrstellen mit den oberen Gliedmaßen
  • DIN EN ISO 10218 Industrieroboter; Sicherheit
  • E DIN EN 1921 Industrielle Automatisierungssysteme, Sicherheit von integrierten Fertigungssystemen; Grundlegende Anforderungen
  • VDI 2854 Sicherheitstechnische Anforderungen an automatisierte Fertigungssysteme
  • VDI 3542 Sicherheitstechnische Begriffe für Automatisierungssysteme (Blätter 1-4)