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Glossar

Elektroschweißen

Unter dem Begriff Schweißen versteht man ein Verfahren, das in erster Linie zum Verbinden metallischer Werkstoffe dient - im Regelfall unter Anwendung von Wärme und zusätzlichen Hilfsmitteln wie Elektroden und Flussmitteln. Beim elektrischen Lichtbogenschweißen dient das als Verbindungsmaterial verwendete Metall gleichzeitig als Elektrode. Es wird im elektrischen Lichtbogen zum Schmelzen gebracht.

Die beim Elektroschweißen auftretenden hohen Temperaturen führen nicht nur zu einer Strahlung, die die Augen gefährdet, sondern erzeugen manchmal auch gesundheitsschädliche Dämpfe.

Gängiger Schutz vor einer Gefährdung durch die Netzspannung sind Fehlerstromschutzeinrichtungen (FI-Schutz) mit 30 mA Auslösestrom. Der Lichtbogenschweißer sollte isoliert sein zum Schutz vor elektrischer Durchströmung. Empfohlen wird das Tragen von trockenen, unbeschädigten Schuhen mit Gummisohle und Schweißerhandschuhe mit Stulpen (ohne Nieten).

Die elektrische Gefährdung ist besonders hoch, wenn zwischen, auf oder an elektrisch leitfähigen Teilen geschweißt wird und eine Berührung des menschlichen Körpers mit elektrisch leitfähigen Teilen der Umgebung unvermeidbar ist.

Die Lichtbogenstrahlung blendet die Augen, kann zum grauen Star führen und die Netzhaut schädigen. Mit dem Schweißen Beschäftigte und ihre Umgebung müssen deshalb vor der Strahlung geschützt werden. An der Arbeitsstelle muss ein Schild "Vorsicht! Nicht in den Lichtbogen sehen" ausgehängt werden.

Die Schlacke darf nur mit Augenschutz entfernt werden.

Gesetze, Regeln, Verordnungen, Vorschriften:

  • DIN 57544-100; Schweißeinrichtungen und Betriebsmittel für das Lichtbogenschweißen
  • BGI 553  Lichtbogenschweißer