Glossar
Lüftung
Unter Lüftung versteht man die Erneuerung der Luft in einem Raum. Dies geschieht durch direkte oder indirekte Zuführung der Außenluft. Ziel ist es häufig, den Sauerstoffgehalt in einem Raum zu erhöhen. Durch Lüftung werden aber auch Gerüche und Feuchtigkeit sowie Gase, Dämpfe, Stäube und Nebel beseitigt.
Deshalb hat die Lüftung eine besondere Bedeutung in der Prävention von Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz. Für gesundheitsschädliche Gase und Dämpfe gibt es Luftgrenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Dämpfe von Lösemitteln dürfen die Explosionsgrenze nicht erreichen.
Die Atemluft in Arbeitsräumen muss nach den Bestimmungen der Arbeitsstättenverordnung gesundheitlich zuträglich sein. Temperatur, Feuchtigkeit und Bewegung der Raumluft müssen abgestimmt sein auf die Arbeit, die Beschäftige verrichten, und auf die Schwere der körperlichen Belastung.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen freier (natürlicher) und technischer (künstlicher, mechanischer, maschineller) Lüftung.
Zum Thema Lüftung siehe auch:
Gesetze, Regeln, Verordnungen, Vorschriften:
- Verordnung über Arbeitsstätten (Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV) (CHV 4)
- UVV Friedhöfe und Krematorien (VSG 4.7)
- UVV Gärräume (VSG 2.4)
- UVV Güllelagerung, Gruben, Kanäle und Brunnen (VSG 2.8)
- Arbeitsstätten-Richtlinie (ASR) 5 Lüftung
- TRGS 900 Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz - "Luftgrenzwerte"
- Schutzleitfaden 100 - Allgemeine Lüftung
- "BG-Prüfzert" Datenbank geprüfter und zertifizierter Produkte und Hersteller (www.dguv.de/dguv-test)
- Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsschutz - BGIA - des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) (www.hvbg.de/bgia)
- Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (http://osha.europa.eu/de/front-page)


