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Selbst- und Zeitmanagement

Entspannen Sie auf Dienstreisen?

Sind Ihnen in den ICEs schon einmal die Ruhezonen aufgefallen? In diesen sollen Sie weder mit Ihrem Handy lange Gespräche führen noch sich laut unterhalten. Nicht ohne Grund: Es gibt nämlich genug Menschen, die meinen, ihre Mitreisenden an ihren (Dienst-)Gesprächen teilhaben lassen zu müssen.

Teilen Sie ihre Arbeitszeiten auf Dienstreisen auf. Sie werden dadurch viel leistungsfähiger sein

Teilen Sie ihre Arbeitszeiten auf Dienstreisen auf. Sie werden dadurch viel leistungsfähiger sein

Natürlich ist es naheliegend, dass man scheinbar „ineffektive Zeiten“ für nutzbringende Tätigkeiten verwendet. Tatsächlich haben solche Phasen auch einen Sinn: Sie geben Ihnen die Gelegenheit,

-    sich zu entspannen und
-    in Ruhe über bestimmte Dinge nachzudenken.

Beides sind im heutigen Alltag, wo viele Arbeitnehmer meinen, permanent erreichbar und aktiv sein zu müssen, wichtige Elemente: Sie erhalten die Chance,

  • Ihre persönlichen Leistungsbatterien wieder aufzuladen,
  •  losgelöst von Ihrer üblichen Arbeitsumgebung Ihre Gedanken frei fließen zu lassen und
  •  neue (andere) Sichtweisen zu generieren.

Teilen Sie Ihre Reisezeit auf

Natürlich ist es sinnvoll, sich für die Dienstreisen Arbeitsunterlagen mitzunehmen. Überlegen Sie sich aber vorab, wie Sie ein ausgewogenes Zeitverhältnis zwischen Arbeiten und entspannen sicherstellen: Bleiben Sie realistisch, wenn Sie sich Ihr Aufgabenpaket oder Ihre Telefonliste für unterwegs zusammenstellen:

  • Setzen Sie sich selbst nicht unter Druck, indem Sie sich mehr vornehmen – als Sie tatsächlich leisten können.
  • Unterscheiden Sie zwischen den Aufgaben, die dringend und wichtig zu erledigen sind – und denen, die Sie auch am nächsten Inhouse-Tag erledigen können.

Vergessen Sie dabei nie: Ihre Dienstreise ist kein Ersatz für einen Bürotag. Nach der Fahrt steht ein Gespräch, eine Vortragsveranstaltung oder ein Meeting an, für das Sie geistig ausgeruht, sehr gut vorbereitet und körperlich fit sein müssen.

Je weniger Sie während Ihrer Anreise entspannen, desto weniger Leistung werden Sie auf Dauer vor Ort bringen. Natürlich kann Ihr Körper eine Zeit lang auf Hochtouren laufen –irgendwann wird er aber Pausen einfordern. Gestehen Sie ihm zu, Sie profitieren letztlich so mehr.  

Dr. Jutta Gröschl
Dr. Jutta Gröschl ist Chefredakteurin der Monatspublikationen „Coaching“ und „Sekretärinnen SERVICE“, die im WEKA-Tochterunternehmen GWI erscheinen.

Veröffentlicht:
2010-05-02

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